„Mehr als ein Jahrzehnt durfte ich euch begleiten, angefangen von der Miniausbildung in 2008 und 2009, bis zur heutigen Verab-schiedung. Ihr kamt stets freudestrahlend und mit einem Lächeln auf dem Gesicht in die Sakristei und gerne habt ihr euren Dienst verrichtet. Nicht nur gerne, sondern gewissenhaft, zuverlässig und mit großer Sorgfalt. Euch war stets bewusst, dass ihr eine Aufgabe übernommen habt, bei der ihr in der Messfeier das Ge-heimnis unseres gemeinsamen Glaubens ganz nahe am Altar miterleben und aktiv mitvollziehen durftet.
Der Ministrantendienst, den ihr lange Zeit treuergeben vollzogen habt, möge eueren künftigen Lebensweg positiv beeinflussen und euch helfen, an den Weggabelungen eures gewiss spannenden Weges der vor euch liegt, die richtige Entscheidung zu treffen; die Hochs sollen euch Glück bescheren und die nicht ausbleibenden Tiefs euch nicht verzagen lassen.
Denn eines könnt ihr euch gewiss sein, mit euch geht jemand der in jeglicher Situation Halt und Hoffnung gibt, in kritischen Situ-ationen auch Trost spendet und der vor allem, euch niemals fallen lässt.
Und so darf ich zum Schluss mit einer gehörigen Portion Wehmut im Herzen – auch im Namen von Pfr. Sailer - ganz herzlich für eueren unverzichtbaren Dienst danken. Ein ganz persönliches relativ langlebiges privates Geschenk aus meiner schriftstelleri-schen Hobby-Werkstatt, werde ich euch gleich in der Sakristei überreichen, inklusive eines Gutscheines von der Pfarrei.
Eines möchte ich euch noch bescheinigen: Ihr wart eine recht pflegeleichte und vor allem exklusive, fast elitäre Gruppe und es fällt mir nicht leicht, als Mesner künftig auf Euch verzichten zu müssen. Für die Zukunft alles Gute und Tag für Tag Gottes reichen Segen und versucht weiterhin treu zur Kirche zu stehen. Macht’s gut, ihr sympathischen, netten und äußerst liebenswerten jungen Mitchristen.
(Hermann Tatzel)